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Pampasgras erfroren – was kann man noch tun?

  • by Anatoli Bauer
Pampasgras erfroren - was kann man noch tun

Als Ziergras ist Pampasgras im Winter vor allem sehr anfällig für Frost. Der Frost kann Schäden am Pampasgras hervorrufen, die jedoch mit der rechtzeitigen Behandlung und den richtigen Maßnahmen gut in den Griff bekommen werden können.

Was sollte man nun also tun, wenn das Pampasgras bereits erfroren ist?

Die Pflanze aus der Erde ausgraben

Im ersten Schritt sollte das erfrorene Pampasgras aus der Erde ausgegraben werden. Hierbei sollte man darauf achten, dass man möglichst vorsichtig vorgeht, damit keine Triebe abbrechen. Das ausgegrabene Gras sollte am besten in einem Stoffbeutel aufbewahrt werden. Wichtig ist hierbei ein trockener und frostfreier Ort, damit sich das Pampasgras in Ruhe erholen kann.
Sobald die Frostzeit vorüber ist, kann das Gras wieder in seine Erde gegeben werden. Durch vorsichtiges Angießen erweckt man die Triebe des Grases wieder zum Leben. Auch die Zugabe von Dünger kann dabei helfen, dass sich das Pampasgras wieder vollständig regeneriert.

Pampasgras vor der kalten Jahreszeit abbinden

Bevor der Kälteeinbruch kommt, sollte das Gras vorsichtig zusammengebunden werden. Dies bietet zum einen den Vorteil, dass die Wedel nicht unnötig herumgeschleudert werden, wenn frostige Winde einbrechen. Zum anderen jedoch kann Wasser so nur schlecht bis zu den Wurzeln ablaufen, wo es dort gefriert und die Pflanze extrem schädigen würden.
Ebenfalls kann das Ablegen von Laub über den Wurzeln und den Trieben der Pflanze dafür sorgen, dass Frost nicht bis an das Herz der Pflanze dringt. So kann das Pampasgras auch stärkere Winter problemlos überstehen.

Das Gras zum Überwintern unterstellen

Wird das Pampasgras nicht als Zierpflanze im Garten und der festen Erde gehalten, sondern in Kübeln oder Blumentöpfen, ist es empfehlenswert diese im Winter in den Keller oder die Garage zu stellen. So kann der Winter der Pflanze ohne Weiteres nichts mehr anhaben, sodass es im Frühling wieder in voller Blüte austreiben kann. Wichtig ist aber, dass der Blumentopf oder Kübel Löcher zum Abtropfen von überschüssiges Wasser hat. Gerade wenn das Pampasgras in geschlossenen Räumen steht besteht die Gefahr, dass sich Staunässe bildet, die zum Schimmeln der Pflanze führen kann.

Pampasgras vor Kälte abdichten

Falls keine Möglichkeit besteht die Kübel oder Töpfe nach drinnen zu stellen, so müssen diese vor der Kälte geschützt werden.
Das Abdichten mit Material aus Styropor eignet sich besonders gut, da es intensiv vor Kälte schützt. Die Kästen können mit dem Material von außen verdichtet werden, damit der Frost nicht durchdringen kann.
Um das Pampasgras noch sicherer vor Kälteeinbrüchen abzudichten kann ein Stoffbeutel sanft über das Gras gezogen werden.
Hierdurch werden auch die Triebe vor frostigen Temperaturen gesichert.

Woran lässt sich erfrorenes Pampasgras erkennen?

Pampasgras erfriert in der Regel nur sehr selten vollständig, bis es komplett abstirbt. Das Gras ist sehr robust, sodass es sich nach dem Eintritt von Frost auch gut wieder regenerieren kann. Im Normalfall wird die Wurzel vom Pampasgras nicht vollständig beschädigt, sodass sie im Frühling wieder neu austreibt.
Wenn das Pampasgras jedoch auch im Frühling keine neuen Triebe entwickelt und wieder aufblüht, ist die Wurzel durch den Frost abgestorben. In diesen Fällen kann man das Pampasgras entsorgen, da die Schäden nicht mehr behoben werden können.

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