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Potentialausgleich & Erdung – Unterschied einfach erklärt

Potentialausgleich & Erdung - Unterschied einfach erklärt

Wer wissen will, welcher Unterschied zwischen den Begriffen „Potentialausgleich“ und „Erdung vorherrscht, der wendet sich vielleicht zuerst an einen erfahrenen Elektriker. Nicht alle Meister ihres Fachs können die Begriffe verständlich erklären, deshalb haben Sie hier die Möglichkeit die Unterschiede festzumachen. Um die beiden Begriffe näher formulieren zu können, ist es vorab wichtig, die Bedeutung der beiden Wörter genauer zu studieren.

Wer wissen will, welcher Unterschied zwischen den Begriffen „Potentialausgleich“ und „Erdung vorherrscht, der wendet sich vielleicht zuerst an einen erfahrenen Elektriker. Nicht alle Meister ihres Fachs können die Begriffe verständlich erklären, deshalb haben Sie hier die Möglichkeit die Unterschiede festzumachen. Um die beiden Begriffe näher formulieren zu können, ist es vorab wichtig, die Bedeutung der beiden Wörter genauer zu studieren.

„Potential“ ist ein Wort griechischen Ursprungs und bedeutet soviel wie Macht, Stärke. Das Wort Potentialausgleich wird häufig in der Elektrotechnik angewendet und soll die Gefahr des elektrischen Schlags verringern. Der Begriff kommt in der Elektrotechnik also immer dann zur Anwendung, wenn z.B. viel Metall und andere stromleitende Materialien verbaut sind. Ein Potentialausgleich verhindert, dass Menschen, die in direkten Kontakt mit den leitenden Materialien kommen, einen Stromschlag erleiden. Der Ausgleich wird herbeigeführt, indem man verhindert, dass sich das Potential an einer bestimmten Stelle ansammelt, sondern gleichmäßig verteilt wird. Anstatt jedes Gerät einzeln zu erden, sammelt der Elektrotechniker die Potentiale verschiedenste Gefahrenquellen, erdet sie gemeinsam und fasst sie zu einer Einheit zusammen. Dies muss allerdings nach DIN-Vorschrift VDE 0100-410:2012-06 erfolgen.

Bei einer Erdung geht es maßgeblich auch darum, Personen vor einem drohenden Stromschlag zu bewahren. Eine Erdung hat zur Folge, dass gefährliche Fehlspannungen in die Erde abgeleitet werden und keine Gefahr mehr darstellen. Dies muss ebenfalls nach der gültigen DIN Vorschrift erfolgen und wird ebenfalls vom sachkundigen Elektrotechniker durchgeführt. Der Begriff „Erdung“ bedeutet, etwas mit der Erde zu verbinden. In diesem Fall werden gefährliche Fehlspannungen, Überspannungen und elektrische Felder, die andere Geräte, Menschen oder Tiere gefährden können, in die Erde weitergeleitet. Elektrische Felder beispielsweise, können den Funk-, Sende- und Empfangsbereich von Geräten stören oder gesundheitliche Auswirkungen auf Lebewesen haben. Aus diesem Grund sind Erdungen sehr wichtig und sollten immer vom Fachmann ausgeführt werden.

Worin liegt der Unterschied zwischen Potentialausgleich und Erdung?

Bei einem Potentialausgleich werden überflüssige, unerwünschte und aufgestaute Energieflüsse (Potentiale) zu einer Schnittstelle zusammengefügt, die wiederum keine oder nur eine sehr geringe elektrische Spannung aufweist. Hier in der Schnittstelle erfolgt der Ausgleich. Durch die anschließende Erdung werden die überschüssigen Energien in die Erde abgeleitet.

Bei der Erdung werden Energien ohne Sammelstelle, direkt in die Erde abgeleitet. Ein gutes Beispiel ist der Blitzschlag, denn hierbei handelt es sich um ein elektrisches Potential, das direkt in die Erde abgeleitet wird.

Verschiedene Formen der Erdung nach DIN Vorschrift einfach erklärt

Elektrotechniker müssen sich an die DIN Vorschrift halten und insgesamt vier verschiedene Schutzschalter berücksichtigen, wenn Sie Gefahrenquellen erden wollen:

  • Schutzerdung zum Schutz aller Lebewesen gegen Stromschläge im Alltag
  • Blitzschutzerdung und Blitzableiter für Gebäude
  • Funktionserdung zum Schutz von großen Anlagen und Maschinen
  • Betriebserdung verschiedenster Kraftwerksanlagen, Schaltstationen, Verteiler, Strommasten und Gebäude

Fazit: Erdung und Potentialausgleich gehören in die fachkundigen Hände eines Elektrotechnikers

Wer bei der Sanierung oder beim Neubau selbst handanlegen möchte, der sollte bei der Elektrotechnik einen Profi zu Rate ziehen, denn Potentialausgleich, Blitzschutz und Überspannungsschutz gehören in die Hände eines Sachkundigen. Nach der erfolgreichen Abnahme durch einen Fachmann, steht dem weiteren Bauvorhaben nichts mehr im Weg und die im Gebäude befindlichen Personen brauchen sich nicht vor Blitz-, Überspannung oder gefährlichem Elektrosmog fürchten.

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