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Schwarze Wespe – ist sie besonders gefährlich?

Schwarze Wespe - ist sie besonders gefährlich

Im ersten Moment bekommt wohl jeder einen Schreck, wenn er in seinem Garten über eine schwarze Wespe stolpert. Den meisten jagen die gestreiften Exemplare eine gehörige Angst ein. Aufgrund ihrer dunklen Färbung wirken diese Insekten um vieles gefährlicher und aggressiver. Eines ist jedoch klar zu sagen, hier braucht sich niemand großartige Gedanken zu machen. Die Insekten stürzen sich nicht auf Menschen und sind sogar teilweise nützlich.

Im ersten Moment bekommt wohl jeder einen Schreck, wenn er in seinem Garten über eine schwarze Wespe stolpert. Den meisten jagen die gestreiften Exemplare eine gehörige Angst ein. Aufgrund ihrer dunklen Färbung wirken diese Insekten um vieles gefährlicher und aggressiver. Eines ist jedoch klar zu sagen, hier braucht sich niemand großartige Gedanken zu machen. Die Insekten stürzen sich nicht auf Menschen und sind sogar teilweise nützlich.

Charakteristika der schwarzen Wespen

Die schwarzen Wespen sind Hautflügler, die lediglich dunkler gefärbt sind. Dies ist das größte Charakteristikum, was sie von den anderen meist gefürchteten und bekannten schwarz-gelb-gestreiften Wespen unterscheidet. Sie können zur Ordnung der Plfanzenwespen und auch zur Ordnung der Taillenwespen gehören. Ein Unterschied zwischen diesen Beiden liegt in ihrem Äußeren. Die Taillenwespen verdanken ihren Namen ihrer ausgeprägten Wespentaille. Die Pflanzenwespen hingegen weisen keine Einschnürung auf. Auch hinsichtlich ihrer Ernährung unterscheiden sich diese. Die Taillenwespen ernährend sich vorwiegend parasitisch, wohingegen sich die Pflanzenwespe von Pflanzen, genauer gesagt vom Nektar der Pflanzen ernähren.

Innerhalb der Ordnungen wird zusätzlich in verschiedene Familien unterteilt. Beispielsweise gehören zu den Exemplaren, die pflanzenfressend leben die Halmwespen. Zu den weiteren anderen Ordnungen gehören die Wegwespen, Schlupfwespen und Grabwespen.

Merkmale

Allen schwarzen Wespen ist eines gemeinsam, nämlich die schwarze Färbung. Hinsichtlich der Größen und Formen können sie sich jedoch gravierend unterscheiden. Die Größe beträgt gewöhnlicherweise maximal zwei Zentimeter. Die kleinen Wespen können je nach Zugehörigkeit zu einer Familie noch weitere individuelle Merkmale aufweisen.

Arten

Die Mehrzahl der in Deutschland vorkommenden Wespen mit schwarzer Farbe gehören weiteren Unterfamilien an:

Schlupfwespen – deren Larven leben parasitär. Ihre Nahrungsquelle sind andere Insekten und die Larven dieser Insekten.
Grabwespen – sie finden sich in großer Zahl mit den Gattungen crossocerus und Pemphredoninae. Die einzelnen Arten ähneln sich untereinander sehr.
Halmwespen – diese weisen einen extrem grazilen, schlanken Körper auf und haben einen beweglichen Kopf. Ihr Lebensraum sind Gräser, Wiesen und Laubbäume.
Wegwespen – diese erregen aufgrund ihres außerordentlichen Bewegungsdrangs Aufmerksamkeit. Bei warmen Wetter krabbeln diese Wespen auf dem Boden herum. Dort suchen sie nach ihrer Beute, die vorwiegend aus Spinnen besteht. Aber sie verschmähen auch andere Insekten nicht.

Für Laien ist es durchaus ziemlich schwer, die einzelnen Wespenarten zu identifizieren. Um die Wespen korrekt bestimmen zu können, ist nicht allein die Optik ausschlaggebend. Genauso ist zu berücksichtigen, welchen Lebensraum sie ihr eigen nennen und wie ihre Lebensweise ist. In den meisten Fällen ist es nur möglich, eine Vermutung anzustellen, um welche Wespe es sich handelt. Dies liegt vordergründig daran, da jede der vielen Familien und den dazugehörigen Unterfamilien verschiedene Merkmale ihr Eigen nennt.

Lebensraum

Die verschiedenen Arten der schwarzen Wespen sind in unterschiedlichen Lebensräumen beheimatet. Die meisten dieser Wespen bevorzugen offene Flächen, wo sie die Möglichkeit haben, ihre Nester zu bauen. Andere von ihnen leben bevorzugt in Mauerspalten und Fugen. Wiederum andere mögen es gern feucht. Aus diesem Grund leben sie in auf Totholz oder in Wäldern.

Nester

Welchen Ort die schwarze Wespe wählt, um ihr Nest zu bauen, ist von der jeweiligen Art abhängig. Andere bauen ihre Nester in Mauerritzen, andere bevorzugen Totholz und wieder andere Wespen bauen ihre Nester ganz einfach im Boden.

Gefährlich?

Schwarze Wespen sind ganz unabhängig von ihrer Art für gewöhnlich ungefährlich für Menschen.

Giftig?

Einige Insekten haben leuchtende Farben. Mit diesen zeigen sie an, dass sie giftig sind. Sie signalisieren damit ihren Fressfeinden, dass es für diese besser wäre, sich von ihnen fernzuhalten. So ist dies auch bei den schwarz-gelben-Wespen. Sie sind umso giftiger, desto intensiver ihre Farben sind. Im Gegensatz zu diesen Wespen sind die Schwarzen Wespen ungiftig.

Stechen?

Auch schwarze Wespen können in Abhängigkeit von ihrer Art rein theoretisch stechen. So haben Grab- und Wegwespen einen Stachel. Diesen setzen sie jedoch nur in größter Not ein. Keinesfalls stürzen sie sich aggressiv auf Menschen mit der Absicht, diese zu stechen.

Schädling?

Die meisten schwarzen Wespen sind harmlos. Lediglich die Pflanzenwespen können sich negativ auf Pflanzen auswirken. Unter Umständen könnten sie diesbezüglich als Schädlinge betrachtet werden.

Nützling?

Einige der schwarze Wespen weisen nützliche Eigenschaften auf. So ernähren sich manche von ihnen von anderen Insekten oder auch deren Larven. Entsprechend vernichten sie Schädlinge und gestalten das ökologische Gleichgewicht.

Vernichtung erforderlich?

Da sie keine Gefahr für Menschen und Tiere darstellen und auch die Pflanzenschäden überschaubar sind, gibt es keinen Grund, sie zu vernichten.

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