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Warum sind Hunde so treu? – Aufklärung

Warum sind Hunde so treu

Jeder kennt den Spruch „Der beste Freund des Menschen ist der Hund“. Das ist nicht nur ein nettes Zitat, sondern es viel dran. Hunde sind seit Jahrtausenden ein treuer Begleiter der Menschheit und sorgen nicht nur durch ihre Anwesenheit für Freude. Gerade in früheren Zeiten übernahmen sie viele wichtige Aufgaben, vom Herde hüten bis zu Einsätzen im Krieg. Heute sind Hunde eher weitere Familienmitglieder, doch mit den Jahren haben sie nichts von ihrer Treue eingebüßt. Doch warum sind Hunde solch loyale und treue Tiere? Das beantworten wir Ihnen heute.

Jeder kennt den Spruch „Der beste Freund des Menschen ist der Hund“. Das ist nicht nur ein nettes Zitat, sondern es viel dran. Hunde sind seit Jahrtausenden ein treuer Begleiter der Menschheit und sorgen nicht nur durch ihre Anwesenheit für Freude. Gerade in früheren Zeiten übernahmen sie viele wichtige Aufgaben, vom Herde hüten bis zu Einsätzen im Krieg. Heute sind Hunde eher weitere Familienmitglieder, doch mit den Jahren haben sie nichts von ihrer Treue eingebüßt. Doch warum sind Hunde solch loyale und treue Tiere? Das beantworten wir Ihnen heute.

Die Familie ist das Rudel

Hunde stammen vom Wolf ab, welcher wiederum in einem Rudel lebt. Ein Rudel ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Wölfen, wobei jene eine klare Hierarchie haben. Ein Hund wohnt zwar nicht mehr im Wald, doch bei Ihnen zu Hause. So wird Ihre Familie zum Rudel für den Hund. Innerhalb eines Rudels spielt Loyalität eine große Rolle, denn nur so kann das Rudel in der Wildnis gemeinsam überleben. Insofern ist einer der Gründe für das loyale Verhalten eines Hundes, dass er sein Rudel beschützen möchte. Doch es gibt noch weitere Ursachen.

Empathische Tiere

Sie können Tiere nicht über einen Kamm scheren. Jedes Tier reagiert anders, wobei Hunde überaus empathisch sind. Das wurde bereits in mehreren Studien bewiesen. Dabei reagieren Hunde nicht nur empathisch auf das Verhalten von Menschen, sondern gleichzeitig können diese sogar bis zu einem gewissen Grad mit Ihnen kommunizieren. Darunter fallen in erster Linie die verbalen und physischen Gesten, von „Sitz“ bis „Bleib“. Hunde verstehen unsere Sprache nicht, können aber die Bewegungen sowie die Tonlage korrekt interpretieren und dementsprechend reagieren. Hingegen können Sie Ihren Hund anhand seines Verhaltens, der Fähigkeiten und des Bellens „lesen“. Somit entsteht eine Art Kommunikation, die für viele Wissenschaftler einer der Hauptgrundlagen ist, weshalb Hunde so treu sind. Immerhin verbringen Sie auch lieber Zeit mit jemanden, der Sie versteht und Ihnen antwortet, als jemanden, der Ihnen unsympathisch ist. Bei Hunden ist das nicht anders.

Viel gemeinsame Zeit

Hunde besitzen zwar eine gewisse Sympathie für Menschen, doch das bedeutet nicht, dass jeder Hund einem Menschen blind vertraut. Dieses Vertrauen müssen Sie sich zunächst erarbeiten. Das geschieht durch den täglichen Umgang mit Ihrem Vierbeiner. Ob beim Spielen, Futter reichen oder einfach beim Kuscheln auf der Couch, je mehr Zeit Ihr Hund mit Ihnen verbringt, desto enger wachsen Sie zusammen. Dadurch werden Sie nicht nur zu einem Rudel, sondern auch einer Familie. Sie vertrauen Ihrem Hund und Ihr Hund belohnt dieses Vertrauen mit seiner Treue. Selbst nach Jahren haben Hunde noch immer ein sehr loyales Verhältnis zu ihren Besitzern, wobei die Treue über die Jahre nur noch weiter zunimmt.

Trauern Hunde, falls der Halter verstirbt?

Die Treue und Loyalität eines Hundes gehen über den Tod des Herrchens oder Frauchens hinaus. Der Grund ist, dass Hunde sehr sensible Tiere sind. Sie bemerken sofort, wenn mit Ihnen etwas nicht stimmen sollte. Schon kleinste Veränderungen in Ihrem Verhalten, die Sie vielleicht sogar unterbewusst machen, zeigen Ihrem Hund, dass irgendwas los ist. Dementsprechend reagieren sie. Zum Beispiel legen sich viele Hunde auf die schmerzende Stelle, um diese zu wärmen, ohne, dass sie dazu aufgefordert wurden. Noch schwerer trifft einen Hund der Verlust des Halters. Für sie bricht eine ganze Welt zusammen und das oftmals für den Rest ihres Lebens. Gerade Jagdhunde sind dafür bekannt, dass diese so lange trauern, bis sie selbst ihre letzte Reise antreten. Wohl das berühmteste Beispiel der Treue eines Hundes ist der Akita „Hachiko“ aus Japan, der zehn Jahre lang täglich am Bahnhof auf sein Herrchen wartete, der aber während einer fernen Vorlesung einer Hirnblutung erlag. So gilt Hachiko noch heute in Japan als der Inbegriff der Treue.

Treue bis zum Tod

Es gibt viele Gründe, weshalb Hunde so treue und loyale Tiere sind. Die Hauptursache für viele Wissenschaftler ist die Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Jeden Tag gehen Sie auf das Verhalten Ihres Hundes ein, gleichzeitig reagiert er aber auch auf Ihr Sprache und Befehle. Dadurch entsteht nicht nur ein entspanntes Miteinander, sondern auch das Treuegefühl des Hundes. Es gibt aber noch weitere Gründe, wie der Rudelgedanke. Für Hunde ist die Familie das Rudel, welches beschützt werden muss. So steht der Hund loyal an Ihrer Seite, wobei Sie in der Regel der Rudelführer sind.

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