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Warum sind Jeans blau? – Aufklärung

Warum sind Jeans blau

Levi Strauss, geboren in Franken wanderte 1847 nach San Francisco aus. Dort angekommen, begann er nach kurzer Zeit robuste Arbeitskleidung für Goldgräber herzustellen. Das Ziel war die Kleidung so reißfest und so widerstandsfähig wie möglich zu machen, sodass die Hosen über einen längeren Zeitraum erhalten bleiben würden. So trat die erste „Gênes“ ihre Reise an. Der Name „Gênes“ ist italienisch, wurde aber durch Levi’s Auswanderung nach Amerika später durch was Wort „Jeans“, welches wir auch heute kennen, abgelöst. Ebenso machte auch der Stoff eine Entwicklung durch. Was zunächst aus einem Segeltuch hergestellt wurde, entwickelte sich zu einem soliden Gebilde aus Denim. Der Begriff „Denim“, der sich aus den Worten „Serge de Nimes“ (Gewebe aus der Stadt Nimes) zusammensetzt, kommt ebenfalls aus dem italienischen Sprachraum. Zusammen mit Jacob Davis war es 1873 soweit. Zusammen meldeten sie ein Patent unter der Nummer US139.121 an. Endlich konnte man die Jeans auf den Markt bringen.

Die Entstehung der Jeans

Levi Strauss, geboren in Franken wanderte 1847 nach San Francisco aus. Dort angekommen, begann er nach kurzer Zeit robuste Arbeitskleidung für Goldgräber herzustellen. Das Ziel war die Kleidung so reißfest und so widerstandsfähig wie möglich zu machen, sodass die Hosen über einen längeren Zeitraum erhalten bleiben würden. So trat die erste „Gênes“ ihre Reise an. Der Name „Gênes“ ist italienisch, wurde aber durch Levi’s Auswanderung nach Amerika später durch was Wort „Jeans“, welches wir auch heute kennen, abgelöst. Ebenso machte auch der Stoff eine Entwicklung durch. Was zunächst aus einem Segeltuch hergestellt wurde, entwickelte sich zu einem soliden Gebilde aus Denim. Der Begriff „Denim“, der sich aus den Worten „Serge de Nimes“ (Gewebe aus der Stadt Nimes) zusammensetzt, kommt ebenfalls aus dem italienischen Sprachraum. Zusammen mit Jacob Davis war es 1873 soweit. Zusammen meldeten sie ein Patent unter der Nummer US139.121 an. Endlich konnte man die Jeans auf den Markt bringen.

Die Reise der Jeans

Nachdem die Jeans 1873 auf den Markt gebracht werden konnte, nachdem der Schneider Jacob Davis den Stoff mit Nieten und dicken Nähten aufgebessert hatte, kam die Jeans erstmals 1948 nach Deutschland. Dort wurde sie dann von dem 1932 gegründeten Unternehmen „L. Hermann Kleiderfabrik“ in Künzelsau hergestellt. Es dauerte nicht lange, bis die Jeans sich auch hier an Beliebtheit erfreute und in die verschiedensten Kleidungsgeschäfte in Deutschland einzog. Als sie das tat, gab es jedoch zu diesem Zeitpunkt ausschließlich Jeans für Herren. Jeans für Frauen waren bis zu diesem Augenblick noch nicht in Erwägung gezogen worden. Dies änderte sich allerdings in 1953, als die erste Jeans für die Frau auf den Markt kam.

Die Farbe Blau

Da der Stoff zu Anfang nicht aus Denim, sondern aus Segeltuch bestand, begrenzte sich die Farbe auf braun. Heute gibt es sie in allen Formen und Farben, doch am Beliebtesten ist immer noch die Farbe blau. Stellt man eine Jeans aus Denim her, so ist diese grundsätzlich weiß. Die blaue Farbe erhält die Jeans durch einen Stoff, welchen man aus den Blättern einer indischen Hülsenfrucht gewinnt. Diese nennt sich Indigofera tinctoria (kurz Indigo). Mit ihr färbt man bereits seit dem 15. Jahrhundert seine Kleidung blau, doch im 19. Jahrhundert schaffte man es dann, Indigoblau als künstlichen Stoff herzustellen. Doch warum nun blau? Hierzu gibt es verschiedene Vermutungen, doch was man definitiv weiß ist, dass die blaue Farbe nicht nur einen psychologisch angenehmen Effekt auf uns hat, sondern dass sie uns auch seit knapp 2.000 Jahren prägt.

Diese Farbe findet man bereits im Christentum. Getragen von der Jungfrau Maria bishin zur Symbolik des Himmels. In diesem glauben prägt die Farbe blau sehr stark. Doch nicht nur hier steht sie in einem positiven Kotext zu uns. Auch psychologisch wirkt sie sich positiv auf uns auf. Blau im allgemeinen vermittelt uns unterbewusst ein Gefühl von Neutralität, Klarheit, Seriosität und Vertrauen. Ein helles blau gibt uns Leichtigkeit, steht für Luft und kühle Frische. Ein dunkles Blau hingegen vermittelt Souveränität, Stärke und Verlässlichkeit. Somit assoziieren wir die Farbe blau fast durchweg als positiv. Da sie zusätzlich auch noch sehr angenehm für das Auge ist und man sie gut zu fast allem kombinieren kann, macht sie schnell klar, warum sie unter den Jeans die Beliebteste ist.

Ein treuer Begleiter

Wussten Sie, dass eine Jeanshose aus fast 60 Eizelteilen besteht? Damit ist sie nicht nur komplex in der Herstellung, sondern es gibt auch einige Tipps, die helfen können, um das Beste aus jeder Jeans herauszuholen. Generell sollten Sie darauf achten, ihre Jeans nicht zu oft zu waschen. Dafür ist sie grunsätzlich nicht geschaffen. Der Stoff dünnt aus und die Hose verliert ihre Farbe. Achten sie zudem immer auf die richtige Größe, sowie Passhöhe. Dies verhindert ein unangenehmes Sitzen, den Muffineffekt und generell gilt: Größere Po Taschen lassen auch den Po größer wirken.

Abschließend ist es wichtig zu erwähnen, dass die Jeans nicht nur verschiedene Länder durchlaufen hat. Sie begleitete uns bereits durch einige Jahrzehnte. Ob Jeans mit Hosenträgern, welche später stilistisch durch den Gürtel abgelöst wurden, Mom-Jeans, Skinny-Jeans, Ripped-Jeans oder Push-Up-Jeans. Es gibt sie für jede und jeden. Sie bleibt uns ein täglicher Begleiter und guter Freund.

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