Was ist eine gesättigte Lösung in Chemie? Aufklärung

In der Chemie gibt es unterschiedliche Zusammensetzungen von Stoffen und Elementen.
Häufig erschließen sich die dazugehörigen Fachbegriffe nicht auf den ersten Blick. Deshalb soll in diesem Artikel geklärt werden, was unter einer gesättigten Lösung zu verstehen ist. Zunächst wird der Begriff ‚Lösung‘ erklärt, im Anschluss die spezifische Bezeichnung ‚gesättigte Lösung‘.

Definition – was ist eine Lösung?

Um eine chemische Lösung zu erhalten, müssen zwei (oder mehrere) verschiedene Stoffe vorliegen. Dabei gelten mindestens ein festes, ein flüssiges oder ein gasförmiges Element als ‚Grundvoraussetzung‘ für Lösungen. Üblicherweise macht der flüssige Stoff den hauptsächlichen Anteil aus. Dies ist zum Beispiel bei handelsüblichem Kochsalz der Fall, wenn es in Wasser aufgelöst wird. Mitunter können zwei feste Stoffe zusammen eine Lösung bilden. Wird ein Anteil Kupfer mit Zinn legiert, entsteht daraus die ‚Lösung‘ Bronze. In der Umgangssprache meint der Begriff allerdings eine chemische Zusammensetzung im flüssigen Zustand.

Lösungen werden als homogen beschrieben. Das heißt, dass sich keine Unterschiede zwischen den einzelnen Komponenten mehr feststellen lassen. Diese Eigenschaft kann sowohl auf flüssige als auch auf feste Lösungen zutreffen, darüber hinaus gibt es sogar gasförmige Mischungen mit homogenem Charakter.

Ob und inwieweit Merkmale wie Trennbarkeit, Wasserlöslichkeit sowie Leitfähigkeit bei einer Lösung vorhanden sind, wird von den einzelnen Bestandteilen bestimmt. Aus diesem Grund sind Lösungen nicht nur in ihren Zusammensetzungen, sondern zudem in ihren Eigenschaften immer individuell zu betrachten.

Was ist eine gesättigte Lösung in Chemie?

In Bezug auf Löslichkeit differenzieren Chemiker zwischen gesättigten und ungesättigten Lösungen. Mit solchen Fragen beschäftigt sich die organische Chemie.
Eine Lösung gilt dann als gesättigt, wenn in ihr so viel wie möglich von einem bestimmten löslichen Stoff enthalten ist. Falls nicht, dann zählt sie zur Kategorie der ungesättigten Lösungen. Bei ihnen lässt sich kein Bodensatz erkennen, die Menge an Flüssigkeit steht im überproportionalen Verhältnis zum Stoff.

Bei einer gesättigten Lösung ist das Verhältnis zwischen Löslichkeit und Stoffmenge immer deckungsgleich, darüber hinaus auch voneinander abhängig. Wird die Menge des Stoffs erhöht, setzt sich der überschüssige Teil am Boden der Lösung ab. Oft nimmt er dabei eine kristalline Form an. Diese Situation lässt sich beispielsweise bei Salzwasser mit einem zu hohen Salzgehalt beobachten. Dann ist die Rede von einer Übersättigung: Anders als bei einer ungesättigten Lösung liegt zu wenig Flüssigkeit, dafür zu viel vom zu lösenden Stoff vor.

Folglich sind Faktoren wie der zugrunde liegende Stoff, das Lösungsmittel sowie die jeweilige Temperatur ausschlaggebend für die Sättigung. Allgemein lassen sich Salze oder Zucker in Wasser sehr gut auflösen. Der Lösungsvorgang funktioniert umso einfacher, je höher die Wassertemperatur ansteigt.

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