Skip to content
Home » Tiere » Puma, Panther & Jaguar – Unterschiede & Gemeinsamkeiten

Puma, Panther & Jaguar – Unterschiede & Gemeinsamkeiten

Es gibt viele Katzenarten auf diesem Planeten. Kaum jemand kann aus dem Stegreif Gemeinsamkeiten und Unterschiede beispielsweise zwischen einem Puma, Panther oder Jaguar nennen. Erfahren Sie mehr dazu in diesem Artikel, der so manche Überraschung aufdeckt.

Welt der Katzen

Katzen üben nicht selten eine Faszination auf uns Menschen aus. Sie zeichnen sich durch ihre Eleganz, Sprungkraft und Schnelligkeit aus. Es gibt Großkatzen und Kleinkatzen, solche deren Fell gefleckt oder einfarbig ist und von weiß, über sandgelb, rötlich schimmernd und braun bis zu pechschwarz reicht. Vor allem bei Katzen, welche Flecken haben, so beispielsweise beim Jaguar, Leopard und Gepard kann nur ein geübtes Auge die feinen Unterschiede enttarnen. Weiter unten werden drei Katzen vorgestellt: der Puma, der Jaguar und der Panther. Zudem werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihnen aufgedeckt.

Puma – der Berglöwe

Die Heimat der Pumas ist der amerikanische Kontinent.

Pumas haben keine Flecken, die Farbe des Fells ist einheitlich und schimmert in gelber, rotgelber, bräunlicher und silberner Schattierung. Weiße oder schwarze Pumas hat man noch nicht gesehen – überhaupt kommen bei dieser Katze Mutationen, welche die Fellfarbe betreffen, eher selten vor.

PumaObwohl der Puma zu den Kleinkatzen gehört, ist er der größte Vertreter seiner Art. Je nach Umgebung variiert sein Körperbau erheblich. So besiedeln eher schlanker gebaute Pumas Südamerika, während in den USA kräftige Spezies unterwegs sind. Die Schnauze ähnelt der einer Löwin. Die Hinterbeine sind länger als die Vorderbeine, was die Pumas zu begnadeten Springern macht.
Diese Katze ist eher in den unbewohnbaren Bergregionen anzutreffen, eine Tatsache, die ihr den Beinamen „Berglöwe“ eingebracht hat.

Jaguar – König der Regenwälder

Der Jaguar ist die drittgrößte Großkatze der Welt – nur der Löwe und der Tiger sind größer.
Mittel- und Südamerika sind seine Heimat, die Regenwälder sein Revier. Somit ist der Jaguar die einzige der insgesamt fünf Großkatzen, welche diesen Kontinent bewohnt. Der Puma, der dort ebenfalls beheimatet ist, gehört nämlich zu den Kleinkatzen.

Der Jaguar ist kompakt gebaut und muskulös, mit relativ kurzen, starken Beinen. Sein Schädel ist breit, rund und mit einem sehr kraftvollen Gebiss ausgestattet, welcher mühelos Knochen zum Zerbersten bringen kann. Dadurch unterscheidet sich der Jaguar frappierend von Löwen und Tigern, welche ihre Opfer nur durch Genickbruch töten oder erwürgen.

Das Tier besitzt eine kräftig gelbe Fellfärbung mit dunkelbraunen bis schwarzen Flecken, welche in ihrem Inneren kleine Punkte aufweisen.

Auch schwarze Jaguare gibt es. Genau diese Tatsache macht sie besonders, denn die Schwarzfärbung des Fells ist einer Mutation geschuldet, die auf rezessivem Wege vererbt wird. Dafür müssen beide Eltern das „nicht in Erscheinung tretende“, beziehungsweise rezessive Gen in sich tragen und es dem Nachwuchs vererben. Das Ergebnis sind Individuen, welche komplett oder nur zum Teil schwarzes Fell aufweisen. Ihre typischen Flecke besitzen sie immer noch – sie sind dann nur kaum sichtbar.

Panther – Katzen, die nicht existieren

Panther sind nur der Fantasie des Menschen entsprungen. Die bekanntesten Vertreter der ausgedachten Katze finden sich in der Literatur, so die Pantherdame Bagheera aus Rudyard Kiplings Erfolgswerk „Das Dschungelbuch“ und im Kino in Gestalt des „rosaroten Panthers“, der in Wirklichkeit ein Diamant ist.

Panther sind nichts anderes, als schwarze Jaguare oder Leoparden, welche durch ein mutiertes Gen als sogenannte Schwärzlinge gelten. Nicht selten werden diese Tiere deshalb als „Panther“ bezeichnet, welche in der Vorstellung des Menschen schwarz zu sein haben.

Woher stammt nun der Begriff „Panther“, werden Sie sich fragen.
Die Erklärung kommt von der wissenschaftlichen Seite: Sowohl der Jaguar, als auch der Leopard sind Großkatzen, die Pantherinae. Genau dieser Begriff „versteckt“ sich in ihren wissenschaftlichen Namen – so heißt der Jaguar Panthera onca, während der Leopard den Namen Panthera pardusträgt.

Und nun zum skurrilsten Fakt: Pumas gelten ebenfalls als „Panther“ – obwohl sie weder zu den Großkatzen gehören, noch schwarzes Fell haben. Allerdings tragen sie diesen Beinamen nur in den Vereinigten Staaten, hierzulande werden sie als „Berglöwen“ bezeichnet.

Zusammenfassung

Wie Sie sehen, sind Panther nur eine Legende und im Grunde kann jede schwarze Katze, welche zu den Großkatzen gehört, als Panther bezeichnet werden. Ein schwarzer Jaguar ist deshalb ein Panther, ein schwarzer Leopard ebenfalls.
Pumas haben rein gar nichts mit Panther zu tun, außer eben diesen Namen, welcher sich für diese Katzen in den USA eingebürgert hat.

War dieser Artikel hilfreich?
JaNein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert