Home » Biologie Lernmaterial » Warum ist Wasser blau? – einfache Erklärung

Warum ist Wasser blau? – einfache Erklärung

  • by Anatoli Bauer

Meerwasser schimmert manchmal blau, türkis, rostrot oder grün. Aber warum ist das manchmal so? Die Farbe des Wassers wird von unterschiedlichen Dingen beeinflusst. Hierbei handelt es sich um Algen, Sand, Mineralien, Bakterien, Schlamm sowie andere Teilchen. Sie färben das Wasser in Farbnuancen milchigweiss bis türkisblau.

Warum wirkt das Meer blau?

Das Sonnenlicht besteht aus unterschiedlichen Strahlen, die verschiedene Wellenlängen aufweisen. Sie entsprechen einer Vielfalt an Farben. Dem menschlichen Auge erscheinen die Strahlen weiß. Sobald es auf die Oberfläche des Wassers trifft, wird es teilweise zurück gespiegelt. Ein andere Teil des Lichts wird gebrochen oder dringt ins Wasser ein. Hier schlucken die Wasserteilchen einen Teil des Lichts. Andere Teile werden gestreut oder abgelenkt. Die Farben verhalten sich bei diesem Effekt nicht alle gleich. Am schnellsten wird das rote Licht vom Wasser geschluckt. Das blaue Licht wird dagegen im Wasser gestreut und wahrgenommen. Das ist auch bei tiefem Wasser der Fall. Aus diesem Grund wirken Seen, Meere oder andere Gewässer häufig etwas bläulich. Umso tiefer und klarer das Wasser ist, desto intensiver strahlt die blaue Farbe.

Blaufärbung durch Bakterien und Mineralien

Heiße Quellen und Seen bieten eine besonders leuchtende Farbe. Diese Gewässer befinden sich in der Regel in Regionen, bei denen eine erhöhte Erwärme gemessen wird. Diese Gebiete werden auch als Geothermalgebiete bezeichnet. Die Gesteine dieses Gebietes verfügen über spezielle Mineralien. Von ihnen lösen sich färbende Stoffe wie Eisen- oder Schwefelverbindungen, so dass das Wasser schwefelgelb oder türkis färbt. In heißen Quellen leben viele farbige Bakterien und Mikroorganismen. Somit leuchtet das Wasser in den schönsten Regenbogenfarben.

Sandböden sorgen für türkisblaues Wasser

Viele Dinge haben Einfluss darauf, wie kräftig die Farbe des Wassers erscheint. An der Südsee gibt es viele weite und saubere Strände und Sandböden. Hier wirkt das Wasser wesentlich heller. Bei Sonnenschein sieht es hell- bis grünblau aus. Wenn sich im Wasser viel Gestein oder Schlamm angesammelt hat, wird das Licht gebrochen und die Farbe des Wassers wirkt etwas weisslich, grau oder braun. Im Wasser gibt es viele Lebewesen und Algenarten, die in der Lage sind, eine Photosynthese durchzuführen. Für diesen Prozess benötigen sie blaues und rotes Licht. Dadurch ist es möglich, Zucker herzustellen. Das hat zur Folge, dass nur das grüne Licht übrig bleibt. Das ist der Grund, warum viele Teiche, Meeresabschnitte und Seen grünlich aussehen, die über viele Agen verfügen. Durch einige Algenarten wird das Wasser sogar rötlich oder braun gefärbt.

Warum sieht Wasser aus dem Wasserhahn durchsichtig aus?

Wenn Wasser aus dem Wasserhahn rinnt, schwingt der Lichtstrahl an den Wassermolekülen vorbei. Beide Schwingungen passen perfekt zusammen. Daher ist es für das Licht kein Problem an den Wassermolekülen vorbeizukommen. Das Wasser ist durchsichtig, da die Lichtwellen direkt durch das Wasser gelangen. Dieser Effekt sorgt dafür, dass das Wasser für das menschliche Auge unsichtbar ist. Wasser steht in einem flüssigen, gasförmigen oder festen Zustand zur Auswahl. Gefrorenes Wasser ist Eis. Um flüssig zu werden, muss es zum Schmelzen gebracht werden. Wird ein gasförmiger Zustand des Wassers benötigt, muss Wasser zum Sieden oder Kochen gebracht werden. Früher dachte man, dass das Wasser des Meeres blau ist, da sich der Himmel darin spiegelt. Das ist nicht ganz anders. Bei einem wolkenlosen Himmel können die Lichtstrahlen nur besser auf das Wasser treffen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.