Home » Biologie Lernmaterial » Warum sind Wolken weiß? – Aufklärung

Warum sind Wolken weiß? – Aufklärung

  • by Anatoli Bauer

Wolken bestehen aus einem Gemisch aus festen und flüssigen Teilchen sowie Luft. Steigt unsichtbarer Wasserdampf auf und kondensiert an winzig kleinen Verunreinigungen in der Atmosphäre wie zum Beispiel bei Staubpartikeln, entstehen Sie. Demnach lässt sich erklären, dass eine Wolke aus vielen Millionen kleiner Wassertropfen mit einem Durchmesser von bis zu 15 Mikrometern besteht und dank des geringen Gewichts durch den Aufwind getragen wird.

Die Farben einer Wolke

Welche Farbe die Wolke hat und wie sie durch die Beobachter der Erde wahrgenommen wird, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Der Standort und Winkel, die Intensität des einfallenden Sonnenlichts sowie die Größe und Anzahl der Wassertropfen, die sich im Inneren der Wolke befinden, spielen dabei eine große Rolle. Als Beobachter von der Erde nimmt man das Licht, das durch die Wolke dringt und auch einen gewissen Teil des Lichtes wahr, dass durch die Wolke wieder reflektiert wird.

Wahrnehmung

Steht man direkt unter einer solchen Wolke, wird zuerst nur das Licht wahrgenommen, das durch die Wolke am Himmel scheint. Die Wolke enthält alle Farben eines Spektrums, ist allerdings abgeschwächt in seiner Intensität, da ein gewisser Teil des Lichtstrahls innerhalb der Wolke getrennt und nicht weiter auf die Erde dringt. Aus diesem Grund erscheint die Wolke beim Betrachten in der Farbe Grau. Zieht genau diese Wolke nun am Himmel weiter und wird aus einer anderen Sichtweise betrachtet, wird sie heller erscheinen. Die vielen Wassertropfen, die sich innerhalb der Wolke befinden, haben dieselbe Wirkung wie viele Tausend Spiegel. Das gesamte Spektrum wird als reflektiertes Sonnenlicht gesehen und die Wolke erscheint in der Farbe weiß.

Schaut man nun genauer hin, lässt sich eine Schwächung der Intensität erkennen. Die Unterseite einer Wolke wird dunkler wahrgenommen, da die untere Seite durch das einfallende Sonnenlicht schwächer beleuchtet wird. Dies liegt daran, dass das Sonnenlicht zuerst eine Schicht von Wassermolekülen durchdringen muss und demnach das der Lichteinfall nicht mehr ganz so stark ist. Gewitter oder Regenwolken, die in der Ferne beobachtet werden, bestehen aus viel dickeren Wassertropfen, sie haben es geschafft, über 100-mal so groß zu werden, wie sie ursprünglich einmal waren. Der Lichtstrahl dringt zwar in die Wolke ein und wird reflektiert, die Intensität wird allerdings durch die großen Tropfen im Inneren der Wolke stark abgeschwächt. Aus diesem Grund werden Regenwolken dunkelgrau wahrgenommen.

Wie viele Farben können Wolken haben?

Wolken am Himmel können je nach Wetterlage regelmäßig Ihre Farbe wechseln. Ob Schwarz oder Weiß, Rot, Grün oder auch Orange sie sind seh farbenfroh. Zieht ein Gewitter auf, werden die Wolken dunkler, wird es Abend und es dämmert, werden Sie rötlich. Sieht man sich die Wolken allerdings aus dem Flugzeug an, werden diese meist in Weiß wahrgenommen, auch wenn es darunter vielleicht gerade gewittert.

Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle?

Dies hängt von der Anzahl der Wassertropfen oder Eiskristallen ab, die sich in der Wolke befinden, sowie der Größe der festen und flüssigen Wasserteilchen.

Die Farbe, die sich dann am Himmel wiederfindet, ist das Resultat aus dem Steuern und Brechen des Sonnenlichts, wenn es sich auf den Weg zur Erde macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.