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Haben Pinguine Knie? – Aufklärung

Haben Pinguine Knie

Pinguine brüten in großen Kolonien. Großpinguine wie der Kaiserpinguin brüten auf dem Eis der Antarktis, da sie dort die wenigsten Feinde haben.

Pinguine sind flugunfähige Seevögel und kommen auf der Südhalbkugel der Erde vor. Je nach Gattung leben sie im Eis (Kaiserpinguin) oder auch an subtropischen Stränden (z.B. der Humboldtpinguin). Ihr eigentlicher Lebensraum ist offenes Meer, zum Brüten und zum Federwechsel kehren sie an Land zurück.
Sie ernähren sich von Fischen, Sardinen oder Sardellen, die kleineren Arten auch von Krill oder kleinen Tintenfischen.

Fortpflanzung

Pinguine brüten in großen Kolonien. Großpinguine wie der Kaiserpinguin brüten auf dem Eis der Antarktis, da sie dort die wenigsten Feinde haben.

Das Weibchen legt ein Ei, dieses wird auf den Füßen unter einer dicken Hautfalte bebrütet. Die Eltern wechseln sich bei der Bebrütung ab. Das Elternteil, dass nicht mit der Brut beschäftigt ist, nutzt diese Zeit, um sich im Meer vollzufressen.
Das Paar bleibt zusammen, bis das Jungtier flügge geworden ist.

Die kleineren Pinguinarten vermehren sich an Land, sie kommen an den Küsten Südafrikas, Australiens und Neuseelands vor. Diese Arten legen zwei Eier in ein Nest. Meistens überlebt nur ein Jungtier.

Fortbewegung

Durch ihre kurzen Beine bewegen sich Pinguine an Land watschelnd vorwärts. Springen sie aus dem Wasser, können sie eine Sprunghöhe von 1,80 erreichen.

Pinguine haben keine Flügel, sondern Flossen. Die Brustmuskulatur ist bei ihnen besonders stark ausgeprägt. Das Heben und Senken der Flossen erfolgt aktiv mit Kraftaufwand.

Dadurch erreichen Pinguine unter Wasser eine höhere Geschwindigkeit.

Anpassung an Salzwasser

Pinguine leben im Salzwasser, müssen jedoch trinken. Salzdrüsen im Stirnbereich sorgen dafür, dass Natrium und Chloridionen aus dem Blut in spezielle Kanäle transportiert werden, die zu Öffnungen in der Nase führen. Das überschüssige Salz wird dann über die Nasenlöcher ausgeschieden. Auf diese Weise wird ein osmotischer Wasserverlust verhindert.

Gefieder

Das Federkleid des Pinguins besteht aus sehr kurzen Federn. Die unterste Schicht dieses Gefieders besteht aus Daunenfedern. Zwischen den Federästen wird Luft eingelagert. Dieses Luftpolster dient der Isolation.

Füße

In den Beinen des Pinguins liegen Venen Arterien so nahe beieinander, dass sie wie eine Art Wärmetauscher funktionieren. Kaltes Blut fließt von den Füßen in den Körper zurück und wird dabei aufgewärmt. Warmes Blut wiederum fließt aus dem Körper in die Füße und wird dabei abgekühlt. So wird erstens verhindert, dass der Pinguin auskühlt. Zweitens bewahrt ihn dieses Prinzip davor, auf dem Eis festzufrieren. Die Fußtemperatur des Kaiserpinguins liegt zum Beispiel knapp über dem Gefrierpunkt.

Körperbau

Der aufrechte Gang des Pinguins kommt dadurch zustande, dass die Beine sehr weit nach hinten versetzt sind. Dadurch wirkt der Gang recht unbeholfen und das Tier scheint zu watscheln.
Die Beine sind zudem sehr kurz, unter dem Gefieder sind sie kaum zu erkennen. Lediglich die kleinen Füße sind sichtbar.
Der Oberschenkel des Pinguins ist nur 10 cm lang, das Kniegelenk ist starr. Im Hocken befinden sich die Knie ungefähr auf Höhe des Beckens. Zum Aufrichten drückt er die Knie durch und wächst um die Länge seiner Oberschenkelknochen.
Pinguine können aufgrund ihres Körperbaus nicht sitzen. Sie hocken sich zum Ausruhen auf die Fersen und stützen sich dabei mit dem Bürzel auf dem Boden ab.

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