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Warum sind Blätter grün? – einfache Erklärung

Warum sind Blätter grün

Im Folgenden wird mithilfe der Fotosynthese erklärt, wie die Grünfärbung der Blätter entsteht.

Im Folgenden wird mithilfe der Fotosynthese erklärt, wie die Grünfärbung der Blätter entsteht.

Wofür sind Blätter da?

Für eine Pflanze haben Blätter einen besonderen Stellenwert, denn diese sind für den Vorgang der Fotosynthese zuständig. Durch die Fotosynthese entsteht Zucker, welchen die Pflanze zum Leben braucht. Gleichzeitig wird aufgrund dieses Vorganges Sauerstoff produziert, welcher für uns Menschen lebensnotwendig ist.

Woraus bestehen Blätter?

Blätter setzen sich wie alle lebenden Dinge aus einer Vielzahl von Zellen zusammen. Diese Zellen nennt man Pflanzenzellen.

Was sind Zellen?

Zellen sind die kleinsten lebenden Systeme, welche alle wichtigen Bestandteile enthalten, um einen Organismus am Leben zu erhalten. Dabei unterscheidet man zwischen Tier- und Pflanzenzellen.

Pflanzenzellen haben viele Bestandteile mit unterschiedlichen Aufgaben, beispielsweise:

  • Die Zellwand verleiht der Zelle Stabilität und grenzt sie von anderen Zellen ab.
  • Der Zellkern enthält Erbinformationen und steuert die Zellteilung.
  • Die Zellmembran dient zur Abgrenzung der Zellwand von dem Inneren der Zelle.
  • Die Vakuole enthält Wasser und Nährstoffe.
  • Die Mitochondrien sind für die Energiegewinnung verantwortlich.
  • Des Weiteren gibt es noch die Chloroplasten, welche für die eigentliche Frage eine entscheidende Rolle spielen.

Wie läuft die Fotosynthese ab?

Die Grundlagen über den Aufbau einer Zelle wurden geklärt, somit kommen der Antwort auf die Frage, warum Blätter grün sind, immer näher.

Die Antwort liegt in den Chloroplasten versteckt.
Chloroplasten sind kleine Teile in der Zelle, welche auch Plastide genannt werden, da diese eine Doppelmembran besitzen. Dieser Bestandteil kommt jedoch lediglich in Pflanzenzellen vor, denn nur Pflanzen betreiben Fotosynthese. Dieser Vorgang zählt zu der Hauptfunktion dieser Bestandteile. Des Weitern enthalten Chloroplasten einen Farbstoff, welcher Chlorophyll heißt.

Chlorophyll setzt sich aus dem griechischem Wort chloros, was für ,,hellgrün“ steht und dem griechischem Wort ,,phyllon“, dessen Bedeutung ,,Blatt“ ist, zusammen.

Während des ersten Schrittes der Fotosynthese muss die Pflanze Wasser, Kohlendioxid und Energie aufnehmen. Das Wasser erhält die Pflanze aus dem Boden und nimmt es über ihre Wurzeln auf. Kohlendioxid ist ein Bestandteil der Luft, also stets vorhanden und die Energie gewinnt die Pflanze aus dem Sonnenlicht. Das Licht der Sonne wird von den Chloroplasten mit dem Chlorophyll aufgenommen und in chemische Energie umgewandelt. Diese drei wichtigen Ausgangsstoffe kann die Pflanze nun in Traubenzucker und Sauerstoff umwandeln.

Warum sind Blätter grün?

Das Licht der Sonne besteht aus vielen Farben, beispielsweise rot, violett, gelb und grün. Aus all diesen Farben können Chloroplasten Energie herstellen, nur verwenden sie nie das grüne Licht. Dieses grüne Licht wird von einem Blatt reflektiert, also zurückgeworfen und deswegen entsteht die Grünfärbung der Blätter.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die grüne Farbe der Blätter daher kommt, dass die Blätter zum einen den grünen Farbstoff Chlorophyll enthalten und zum anderen das grüne Licht reflektiert wird.

Können Blätter auch eine andere Farbe haben?

Ja. Es gibt einige Pflanzen, welche beispielsweise rote Blätter tragen. Dies kommt daher, dass diese Blätter einen weiteren Farbstoff, sogenanntes Farbpigment, enthalten. Das Pigment für die Rotfärben heißt Anthocyanen.

Meist versucht die Pflanze sich mit dieser anderen Farbe vor dem Sonnenlicht zu schützen.
Ein weiter Farbpigment, welcher den Blättern eine neue Farbe verleihet, ist Luteolin und bringt eine Gelbfärbung hervor.

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